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Die Verrechnung der Position 1a „Kieferorthopädische Beratung“

 



Gemäß den vertraglichen Bestimmungen ist die Position 1a „KFO-Beratung“ bis zum 18. Lebensjahr des Patienten nur einmal verrechenbar. Zur Leistungserbringung berechtigt sind die Fachgebiete 17 (Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), 27 (Zahnarzt), 62 (Dentist) und 86 (Selbständige Ambulatorien für ZMK). Nach Inanspruchnahme dieser Leistung erfolgt eine Sperre über das e-card-System und ist die Pos. 1a dann auch nicht mehr durch andere Personen der genannten Fachgebiete verrechenbar.

Seit 1. Jänner 2016 ist diese Sperre im e-card-System nunmehr aktiv. Der Behandlungsfall „KFO-Beratung“ kann seit diesem Zeitpunkt einmalig für einen Patienten/eine Patientin bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (1 Tag vor dem 18. Geburtstag) gebucht werden. Durch die Buchung wird die Sperre aktiviert und kann dieser Behandlungsfall durch andere VertragspartnerInnen der genannten Fachgebiete nicht mehr gebucht und die Leistung auch nicht mehr mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger abgerechnet werden. Ob durch den Patienten die Leistung KFO-Beratung bereits bei einem anderen Vertragspartner bzw. einer anderen Vertragspartnerin der genannten Fachgebiete konsumiert wurde, kann derzeit im e-card-System nur dann angezeigt werden, wenn dazu die e-card gesteckt wird und der Buchungsfall „KFO-Beratung“ ausgewählt wird. Werden zum Leistungszeitpunkt noch weitere Leistungen erbracht und verrechnet, ist daneben jedenfalls der Behandlungsfall „Regelfall“ als eigene Buchung durchzuführen.

Mitteilung des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungstäger